Der viel beschriebene Klimawandel hat auch für Schädlinge und Krankheitserreger massive Auswirkungen. Milde Winter und trockene Sommer sorgen für einen drastischen Anstieg der Schädlingspopulationen. Mit diesem Anstieg der Populationen steigen auch die Probleme, die die Schädlinge verursachen.

Klimawandel – wärmere Winter lassen Schädlingszahlen ansteigen

Allen Schädlingen ist es gemeinsam, dass Populationen sich über den Winter verringern. Alte, schwache Tiere überleben die kräftezehrende Suche nach Futter häufig nicht so gut, wie jüngere Artgenossen. Viele Larven und Eier werden bei sehr niedrigen Temperaturen zerstört und können sich so nicht mehr entwickeln. Je kälter der Winter also ist, desto kleiner sind im Frühjahr die Populationen der Schädlinge.

Seit einiger Zeit werden unsere Winter jedoch immer wärmer. Frostperioden werden kürzer und die Temperaturen sinken nicht mehr so stark ab. Die Lebensbedingungen der Schädlinge verbessern sich und ermöglichen so auch eine immer größer werdende Population. Diese gestiegenen Populationen gehen mit einer immer stärker werdenden Urbanisierung einher. In immer größer werdenden Städten gibt es immer mehr Nahrungsquellen für Schädlinge. Die Schädlinge rücken den Menschen daher immer näher. Im Winter verstärkt sich diese Problematik häufig – die Tiere suchen die Wärme, die der Mensch produziert und in der er lebt. Ungewollte Begegnungen zwischen Schädling und Mensch häufen sich.

Sommertrockenheit schwächt Pflanzen – anfälliger gegenüber Schädlingen

Neben den milderen Wintern sorgt der Klimawandel für trockenere Sommer und stäkere Wetterextreme. In diesen extremen Wettersituationen, wie starker Trockenheit und starker Feuchtigkeit durch Starkregen, werden viele Pflanzenarten erheblich geschwächt. Schädlinge haben hier leichtes Spiel und können Pflanzenarten so besser ausnutzen. Die Pflanzen sind anfälliger gegenüber Schädlingen und die Schädlinge haben verbesserte Bedingungen.

Krankheitserreger überleben genauso

Nicht nur die Schädlinge überleben bei milderen Wintern in größeren Populationen. Auch Krankheitserreger sterben bei milderen Temperaturen weniger schnell ab. Auch hier steigt die Verbreitung konstant an. Im Schädligsbereich sind es häufig Viren und Bakterien, die von Tieren übertragen werden. In der Forst- und Landwirtschaft werden Pilze, wie beispielsweise der Bläuepilz und die Rußrindenkrankheit zunehmend problematisch.

Resistenzen gegen viele Bekämpfungsmittel und -köder

Im zeitlichen Verlauf ist es leider auch immer so, dass viele, vor allem Schadnager, Resistenzen gegen gewisse Gifte entwickeln. So sind beispielsweise Rattenköder, die noch vor einigen Jahren erfolgreich eingesetzt wurden, heute vollkommen wirkungslos. Die Tiere, speziell Ratten, entwickeln sehr schnell Resistenzen gegen die eingesetzten Gifte und überleben so häufig viele Bekämpfungsversuche. Es ist daher immer ratsam einen professionellen Schädlingsbekämpfer, wie ACE Zydek Schädlingsbekämpfung, hinzuzuziehen, um einen Schädlingsbefall wirksam zu bekämpfen.

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