Schmetterlingsmücke: (Schmetterlingsmücke Psychodidae)
Ordnung: Fliegen Diptera
Familie: Psychodidae

By Luis Miguel Bugallo Sánchez (http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Lmbuga) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Aussehen

Die ausgewachsenen Schmetterlingsmücken sind zwischen 1,5 und 5 mm lang. Sowohl ihre Flügel, als auch ihr Körper sind recht stark behaart, was sie zu anderen Mücken deutlich unterscheidet. Das Aussehen ähnelt generell eher Motten, obwohl sie zur Familie der Mücken gehören. Durch den kleinen Körper und die ovalen Flügel, wirken die Lästlinge gedrungen. Ihre Färbung ist je nach Art blass gelb, braun-grau, hellgrau oder schwarz. Die Larven der Schmetterlingsmücke sind zwischen 4 - 10 mm lang und haben weder Arme noch Beine.

Nahrung

Die Insekten ernähren sich überwiegend von Algen, Bakterien und Pilzen, sowie von Mikroorganismen die sich im Abwasser oder Klärschlamm befinden.

Schadpotential

Schmetterlingsmücken werden nicht als Schädlinge, sondern lediglich als Lästline kategorisiert. D.h. eine ernsthafte Gefahr geht von ihnen nicht aus. Sie richten keine wirtschaftlichen oder gesundheitlichen Schäden an. Ein Ausnahme stellt hierbei der Kontakt mit Lebensmitteln dar. In Lebensmittel verarbeitenden Betrieben müssen sie daher bekämpft werden. In Wohnungen und Häusern lassen sich die Schmetterlingsmücken in der Regel selbstständig entfernen.

Lebensweise und Fortpflanzung

Schmetterlingsmücken legen ihre Eier vorzugsweise auf einem gallertartigem Film ab. Häufig befinden sich die Brutstätten daher in Abflussrohren und in Siphons oder in organischem material in Kläranlagen. Die Mücken legen zwischen 30 und 100 Eier ab, die sich, je nach Temperatur innerhalb von 7 - 28 Tagen entwickeln. Die Larven schlüpfen bereits nach 48 Stunden und entwickeln sich ebenfalls dort wo die Eier abgelegt wurden.

Nachweis

Schmetterlingsmücken können sehr kurzfristig auftreten und sind in der Regel durch umherkrabbelnde Exemplare nachzuweisen. Häufig in Gebäude an sanitären Einrichtungen oder Abflüssen.

Bekämpfung

Für eine effektive Bekämpfung müssen die möglichen Brutstätten identifiziert werden. Eine gründliche Reinigung mit handelsüblichen Putzmitteln und heißem Waser reicht in der Regel aus, um die Brutstätten nachhaltig zu entfernen. Bei großen Befällen sollten die Abwasserrohre genauer untersucht und gereinigt werden. Vor allem die gallertartigen Filme sollten mit Bürsten beseitigt werden.

Prävention

Regelmäßige Reinigung der Abflüsse, Sanitäranlagen und Siphons.

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