Berlinkäfer (Trogoderma angustum)
Ordnung: Käfer Coleoptera
Familie: Speckkäfer Dermaestidae

Aussehen

Der Berlinkäfer hat eine längliche, ovale Körperform und wird zwischen 2,2 - 3,5 mm lang. Die Färbung ist generell dunkelbraun, auf den Flügeldecken befinden sich 3 zickzackförmige Querbinden mit heller Behaarung. Der Halsschild ist deutlich dunkler, weiste aber eine feiner helle Behaarung auf.

Nahrung

Die Nahrung des Berlinkäfers besteht hauptsächlich aus trockenen Vorräten pflanzlichen oder tierischen Ursprungs. Vorzugsweise ernährt er sich von Textilien wie Wolle, toten Insekten oder auch naturwissenschaftlichen Präparaten.

Schadpotential

Seiner Nahrung entsprechend ist der Berlinkäfer vor allem ein Schädling an Vorräten und Textilien. Eine Besonderheit stellt die Gefahr für naturwissenschaftliche Präparate und Museeumsstücke tierischen Ursprungs dar. Bei empfindlichen Menschen können die Pfeilhaare der Larven zudem Allergien hervorrufen.

Lebensweise und Fortpflanzung

Berlinkäfer werden in der Regel durch bereits befallene Lebensmittel in Wohnungen, Häuser oder auch Labore eingeschleppt. Dort verbreiteten sie sich häufig zunächst ungesehen.

Nachweis

Ein Nachweis findet sich durch die Käfer selbst oder durch Larven und Häute am Substrat. Desweiteren treten die Käfer häufig auf Fensterbänken auf.

Bekämpfung

Bei einer Bekämpfung muss zunächst die Befallsursache ausfindig gemacht werden. Häufig in Schränken oder Vorratskisten. Die Bekämpfung findet zum einen durch Mottenpapier und thermische Abtötung statt. Bei -18°C über mehrere Tage oder bei 50°C und einer Einwirkzeit von mindestens 4 Stunden sterben die Käfer und ihre Larven ab

Prävention

Zur Prävention kann ebenfalls Mottenpapier genutzt werden.

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