Kellerasseln bekämpfen

Kellerasseln sind für Menschen völlig harmlos. Dennoch möchte man die kleinen Tiere, die zur Ordnung der Krebstiere gehören, nur ungern in der Wohnung haben. Sie können weder beißen oder kratzen, noch Krankheiten übertragen oder sonstige Schäden verursachen. Einzige Ausnahme sind hierbei Fraßschäden an einigen Nutzpflanzen im Garten. Normalerweise ist die Kellerassel jedoch kein Schädling, sondern sogar ein Nützling. Sie zersetzen abgestorbene Pflanzenreste zu Humus und sorgen auf diese Weise dafür, dass die Nährstoffe wieder der Natur zugeführt werden.

Kellerasseln im Haus bekämpfen

Möchte man Kellerasseln aus der Wohnung oder dem Haus vertreiben, hat das in der Regel hygienische Gründe. Zum einen sind die Tiere einfach nicht ansehnlich und lösen bei vielen Menschen Ekel aus, zum anderen machen sich die Asseln mitunter auch über einige Lebensmittel wie Keimlinge, Früchte oder Kartoffeln her. Um die Lästlinge zu vertreiben gibt es einige einfach Möglichkeiten, um sie wieder loszuwerden.

Ursache bestimmen

Der erste Schritt, um Kellerasseln im Haus loszuwerden, ist die Bestimmung der Ursache für den Befall. In der Regel halten sich Kellerasseln an dunklen und feuchten Orten auf. Daher treten sie häufig im Garten, unter Blumentöpfen, auf dem Balkon oder im Keller auf. Herrschen dort optimale Bedingungen können sie sich problemlos vermehren und im Haus ausbreiten. Dringen sie in Wohnbereiche ein, sterben sie jedoch aufgrund der Trockenheit nach kurzer Zeit ab.

Um Kellerasseln loszuwerden und ihnen vorzubeugen, sollten zunächst also feuchte Stellen im Keller beseitigt und Raumtemperatur, sowie Luftfeuchtigkeit geregelt werden. Blumentöpfe sollte man so aufstellen, dass sich keine Feuchtigkeit unter ihnen bildet und faulendes Pflanzenmaterial entfernen.

Zusätzlich können Insektengitter an Fenstern, Türen und sonstigen Öffnungen angebracht werden, die sowohl vor Kellerasseln, aber auch vor anderen Insekten wie Spinnen, Motten, Fliegen und ähnliches abhalten.

Biologische Lockfallen bei großen Befällen

Haben sich die Kellerasseln bereits stark vermehrt und ausgebreitet, können die beschrieben Maßnahmen recht müßig sein. In solchen Fällen kann man zu biologischen Lockfallen greifen, die winzige Parasiten beinhalten und Kellerasseln abtöten. Solche Fallen sind ganz normal im Handel erhältlich. Andere Möglichkeiten sind Klebefallen oder Köderdosen. Diese beinhalten einen Köderstoff, der die Asseln anlocken. Dort bleiben sie entweder kleben oder nehmen einen Giftköder auf, der sie abtötet.

Da Kellerasseln aber sehr nützlich sind und von ihnen keine Gefahr ausgeht, sollte man sich überlegen, ob solche Mittel wirklich notwendig sind.

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